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Coachingmethode

Coachinggespräch:

Das Coaching baut auf einem konkreten Anliegen des Kunden (Coachee) auf. Manchmal kann der Coachee das Anliegen zu Beginn noch nicht klar formulieren, beispielsweise wenn eine berufliche Situation „verbessert“ werden soll, die zu Erschöpfung führt. Hier wird im Gespräch zunächst methodisch herausgearbeitet, wie eine Zielsituation aussehen soll, woraus sich dann Anliegen und Auftrag ableiten.
Im nächsten Schritt geht es um eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Ausgangslage. Dabei spielen zum einen subjektive Faktoren (Wie erlebe ich die Situation?), zum anderen das Zusammenwirken systemischer Faktoren (soziale und materielle Umwelt, bisherige Entwicklungen, Regeln, subjektive Deutungen) eine Rolle.
Als Drittes werden gemeinsame Lösungsansätze und Alternativen entwickelt. Alle Ideen und Optionen werden ohne Bewertung gesammelt, bevor eine Auswahl getroffen wird. Der Coachee entscheidet dann, was für ihn unter den gegebenen systemischen Bedingungen das optimale Ergebnis bedeutet.
Abschließend geht es dann darum, den bisherigen Prozess zu evaluieren und herauszufinden, welche nächsten Schritte in Frage kommen.

Aufstellen des Anliegensatzes:

Die Themen eines Coachings können in den häufigsten Fällen im Setting eines Gespräches bearbeitet und gelöst werden. Manchmal reicht das rational geführte Gespräch jedoch nicht aus, um an die Ursache eines Problems zu kommen. Besonders bei wiederkehrenden Themen in unterschiedlichem Umfeld – zum Beispiel Existenzangst trotz gesicherter beruflicher Position – kann davon ausgegangen werden, dass es sich um ein Problem handelt, das dem bewussten Denken nicht zugänglich ist.
Bei der Anliegen-Methode nach Prof. Dr. Franz Ruppert geht es um die Integration nicht präsenter, also abgespaltener Persönlichkeitsanteile, deren Bewusstwerdung durch Überlebensstrategien verschiedenster Art verhindert wird. Das Anliegen des Coachee spielt hierbei eine zentrale Rolle. Die Aufstellung des Anliegensatzes bietet die Möglichkeit, einen Zugang zu traumatisierten abgespaltenen Anteilen zu finden, diese zu integrieren und somit vorhandene Überlebensanteile zu erübrigen.
Traumaaufstellungen werden sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext erfolgreich angewandt. Aufgrund der Bearbeitung von tief in der Persönlichkeit verankerten Themen, kann es zuweilen auch zu einer beruflichen Neuorientierung kommen, da die bisherige Tätigkeit als nicht mehr geeignete Aufgabe erscheint.

Coaching by Walking:

Üblicherweise findet ein Coachinggespräch im Sitzen statt. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass die Umgebung und der Umgang mit dem eigenen Körper deutlichen Einfluss auf Ideen und Inhalte haben. Daher biete ich auf Wunsch des Coachee die Möglichkeit an, das Gespräch auch im Gehen in der freien Natur zu führen. Da meine Räumlichkeiten direkt am Waldrand im Taunus liegen, ist keine gesonderte Anfahrt erforderlich, so dass die Option „Walking“ jederzeit wahlweise getroffen werden kann.
Coaching by Walking bedeutet jedoch kein Konditionstraining oder stundenlanges Wandern, es sei denn, dies wird ausdrücklich gewünscht. Normales Gehen ohne zusätzliche Ausrüstung bietet eine sehr gute Möglichkeit, auch im Gespräch in Fluss zu kommen.

Coaching by Drawing:

Im Coachinggespräch – sei es im Sitzen oder Gehen – erfolgt die Kommunikation zwischen mindestens zwei Gesprächpartnern. Beim „Coaching by Drawing“ kommuniziert der Coachee mit sich selbst.
Hier geht es darum, über das Zeichnen eine Wahrnehmung für die inneren Prozesse zu erhalten. Dabei ist es unerheblich, ob sich der Coachee das Zeichnen zutraut oder nicht. Es kommt nicht auf künstlerische Begabung, sondern auf die Initiierung innerer Prozesse an, die sich dann im Gezeichneten ausdrücken.
Je weniger dieser Prozess willentlich gesteuert, aber von den eigenen Bildern oder Gefühlen geleitet wird, desto eher besteht die Chance, über das kognitive Vermögen hinaus an Anteile zu gelangen, die dem Coachee zuvor nicht bewusst waren.

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